Wie funktioniert Handyortung

Bei der Handyortung findet eine externe Ortung beziehungsweise die Bestimmung eines Ortes statt mit Hilfe von GSM. Das heißt, dass das Mobiltelefon GSM als Basis hat und es muss auch eingeschaltet sein, sonst ist eine Handyortung nicht möglich. Statt Handyortung können auch Begriffe wie GSN- oder Funkzellenortung verwendet werden.

Interessant ist auch, wie bei dieser Ortung vorgegangen wird. Proximity Sensing heißt das Schlagwort und es beschreibt die Technik mit deren Hilfe Geokoordinaten erfasst werden können. Diese Koordinaten stammen von der nächsten Basisstation, bei der das Handy als letztes eingebucht war. Diese Position ist immer bekannt, wenn das Mobiltelefon verwendet wurde. Es sollte auch gewusst werden, dass die Ortung mit Hilfe von GSM bei weitem nicht so genau ist, als wenn ein Standort mittels GPS bestimmt wird. Die Genauigkeit einer Ortung ist auch stark abhängig von der Größe einer Zelle. Messfehler bei der Ortung von Handys können bis zu mehrere Kilometer ausmachen. Eine größere Genauigkeit ist möglich in Großstädten und Ballungsräumen, da dort die Funkzellen kleiner sind. Die Genauigkeit bei der Handyortung kann auch noch erhöht werden, wenn zusätzlich zur Identität der Funkzelle auch noch Signalstärken und Signallaufzeiten eine Rolle spielen.

Die Technik kann auch in unterschiedlichen Bereichen angewendet werden. Sie kann beispielsweise auch helfen, wenn es um das Finden von gestohlenen Handys geht. Die Handyortung kann aber auch eine große Hilfe für die Polizei darstellen, wenn sie den Aufenthaltsort von einem Straftäter eingrenzen möchten. Des weiteren kann die Feuerwehr Personen, die in Gefahr schweben schneller ausfindig machen und auch die Eltern können mittels der Technik kontrollieren, wo sich denn ihre Kinder gerade aufhalten.